Misi – ca. 4-jähriger Vizsla-Mixrüde in einer deutschen Pflegestelle

Alter: 10.02.2022
Kastriert: ja
Kupiert: nein
Kinder: ja, größere
Katze: hundeerfahrene
Verträglich: ja
Größe: ca. 58 cm
Aufenthaltsort:  Thüringen (Deutschland)
Mittelmeertest: negativ

Vermittlung durch:

Annette Lehmann
Mobil: 
0049 178 / 884 2429
E-Mail:
annette.lehmann@vizsla-in-not.net

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25.04.2026

Misi war mit Pflegefrauchen Ellen bei der JHV dabei – hier ihr Bericht von Misi’s Fortschritten :D
Nun möchte er am liebsten jedes Jahr wieder dabei sein – und dann bitte mit eigener Familie!!!
:mrgreen:

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Misi, the Speaker, wie er liebevoll von Hajnalka bei der JHV genannt wurde, genießt sein neues Leben in vollen Zügen und will keine Unternehmung mehr verpassen.
Dies teilt er uns auch gern mal lautstark mit. Er ist ein echter Abenteurer, der jede Abwechslung und jede Streicheleinheit genießt.
Ob beim Spaziergang in der Kleinstadt, beim Fußballspiel oder inmitten des Trubels der JHV – Misi ist mit Begeisterung dabei.

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Interessanterweise zeigt er sich als „Einzelprinz“ am entspanntesten: Wenn er die Aufmerksamkeit nicht mit seiner Hundeschwester teilen muss, fällt der Druck des Konkurrierens von ihm ab. Dennoch sind die beiden im Alltag ein tolles Team und zeigen auch keinerlei Futterneid oder Ressourcenverteidigung.
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Gemeinsam mit seiner Hundeschwester klappt das Alleinbleiben bereits gut. Im neuen Zuhause sollte man dies jedoch weiterhin geduldig üben, damit er die nötige Sicherheit gewinnt.
Misi ist nach wie vor davon überzeugt, dass wir ihn als persönlichen Leibwächter eingestellt haben. Im Haus und Garten helfen wir ihm derzeit noch mit einer Hausleine und festen Platzzuweisungen, damit er versteht: „Du darfst die Verantwortung abgeben und dich entspannen.“
Auch bei Hundebegegnungen blitzt sein Beschützerinstinkt auf. Er ist dabei aber keineswegs aggressiv, sondern einfach sehr pflichtbewusst. Dass er lernfähig ist, hat er auf der JHV bewiesen: Nach einem lautstarken Start lief er später tiefentspannt an lockerer Leine durch die Menschen- und Hundemenge.

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Körperlich macht Misi große Fortschritte! Er ist ein Musterschüler in der Physiotherapie, die wir alle 4 Wochen besuchen. Schon beim zweiten Termin legte er sich vertrauensvoll auf die Seite und ließ die Dehnübungen geschehen. Wenn es mal anstrengender wird, lässt er sich mit Leckerlis wunderbar motivieren.
Zuhause trainieren wir mit Cavaletti-Training, langsamen Rückwärtsgehen, Sitz-Steh-Übungen und erhöhtem Stehen mit den Vorderpfoten.
Das Schönste aber ist unser Abendritual: Bei der Massage und den Dehnübungen für seine Hinterbeine liebt er die Zuwendung so sehr, dass er regelmäßig selig einschläft.

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Misi „schaut fern“…

Misi ist bereit für Menschen, die seine lebensfrohe Art schätzen und ihm mit liebevoller Konsequenz zeigen, dass er zwar ihr Herz erobern, aber nicht die Welt verteidigen muss.
• 4 Jahre jung – im besten Alter
• Neugierig und lernwillig
• Ein Herz aus Gold, das noch den richtigen Wegweiser braucht.

15.03.2026

Misi hat ein bisschen Zeit gebraucht…

…aber nun ist er „richtig“ angekommen und beginnt sich in der neuen und ungewohnten Umgebung wohl zu fühlen. Kein Wunder, denn schließlich hat er die ersten vier Jahre seines Lebens nichts anderes als Füle kennen gelernt (und das „Davor“ hat er hoffentlich inzwischen vergessen). So war er in den ersten Tagen sehr gestresst von all den neuen Eindrücken. Das Leben in einem Haus mit Treppen und vor allem mit der ungewohnten Wärme musste er erst einmal einordnen und hat sich dann seinen Platz auf den kühleren Fliesen gesucht.

Inzwischen darf aber auch schon mal im Körbchen gekuschelt werden. Mit seiner „Pflegeschwester“ versteht er sich gut und vor allem, wenn es um das Alleinbleiben geht, ist sie ihm eine große Hilfe. Ansonsten muss das noch geübt werden.

Sein Pflegefrauchen schreibt: „Er ist ein lieber, mutiger und neugieriger Bursche. Dadurch schafft er es die vielen Anforderungen gut zu meistern. Wir haben ihm Zeit gegeben und selbst entscheiden lassen, wann er einen nächsten Schritt geht (z.B. Treppe hoch und runter gehen, zu uns ins Wohnzimmer kommen, wenn der Fernseher läuft, nachts im Schlafzimmer bei uns schlafen).

Mittlerweile ist das Zusammenleben im Haus selbstverständlich für ihn. Er legt sich am liebsten in der Nähe der Tür ab (Bewacherposten) und steht mit auf, wenn man das Zimmer verlässt. Er muss noch lernen, dass wir die Verantwortung tragen. Am Anfang bellte er bei jedem Geräusch (Nachbarn, krähender Hahn, Hundegebell). Das wird weniger. Jetzt sind es noch Besucher und Hundegebell. Spaziergänge mit ihm alleine sind entspannt, außer bei Hundebegegnungen. Da braucht man Durchsetzungsvermögen. Umso mehr Menschen/Hunde mitgehen, umso aufgeregter ist er. Er orientiert sich beim Spaziergang (noch) nicht am Menschen. Die vielen Reize beanspruchen ihn zu sehr.“

„Körperpflege (duschen, kämmen, Pfoten abwischen, Ohren und Augen saubermachen) lässt er sich gut gefallen. Beim Tierarzt hat er sich ohne weiteres auf den Tisch heben und untersuchen lassen. Auch ein Leckerli hat er angenommen.
Er fährt gern Auto und Alltagsgeräusche stören ihn nicht. Dem Staubsauger geht er einfach aus dem Weg.
Er zeigt Frust, wenn ich mit unserer Hündin rausgehe und er nicht mit darf oder wenn unsere Hündin unterwegs freilaufen darf. Aber alles im Rahmen.“

11.02.2026

Misi hat seinen 4. Geburtstag noch in Füle gefeiert, aber schon Ende des Monats darf er auf eine Pflegestelle in Deutschland umziehen. Dort kann der tolle Bursche dann in Westthüringen besucht werden.

Natürlich werden wir im Pflegestellentagebuch über ihn berichten.

09.05.2025

Es gibt wieder schöne Fotos von Misi.

19.04.2025

Zur Charakterisierung von Misi können wir nichts Neues berichten. Hajnalka sagt über ihn:
“Misi ist und bleibt Misi. Ich habe bereits 3 x mit ihm in der Hundeschule gearbeitet, er ist lieb und stets lächelnd.“

Wo sind die Menschen, die seine physiotherapeutische Behandlung nicht abschreckt und welche Misi ihr Herz schenken wollen?

Er hat so eine tolle Persönlichkeit und wäre definitiv bereit für die Reise in seine Zukunft.

17.09.2024

Mitte Mai war Hajnalka mit Misi noch mal beim Tierarzt

und ihm wurden die restlichen Metalle im Bein entfernt und mit Verheilung dieser Narbe hat der Tierarzt Misi nun endlich als „gesund“ entlassen.

Vor kurzem stand dann für Misi auch Training in der Hundeschule an, zu dem ihn Hajnalka mitgenommen hat.
Sie berichtet folgendes: er ist ein bisschen ungestüm, aber sehr anhänglich und daraus resultierend ist der junge Herr begierig zu gefallen. Das „Sitz“ wird für ihn nie die ideale Position sein wird, ergibt sich aus seinen körperlichen Gegebenheiten. Er setzt sich auch ausschliesslich seitlich nieder. Dies kann nach den Operationen als ganz natürlich betrachtet werden. Das Hinlegen fällt ihm leichter und auch das „an Ort und Stelle“ bleiben hat er verstanden. Obwohl auch die Hitze viel mitgeholfen haben könnte, dass er an Ort und Stelle blieb.

Misi braucht Menschen, die ihn so lieben wie er ist. Er ist verträglich mit allen Hunden, ein fröhliches und liebes Wesen, ohne Dominanz. Er macht alles gerne zum Gefallen des Menschen, liebt er doch sehr die Streicheleinheiten und das Lob.

16.04.2024

Kurz vor Weihnachten 2022 ist der damals knapp einjährige Misi in Füle eingezogen.

Alle seine Geschwister hatten ein Zuhause gefunden, nur ihn wollte niemand haben – kein Wunder, denn er hatte schwere Probleme mit seinen Hinterläufen. Die ärztliche Diagnose ergab, dass er sowohl eine schwere Dysplasie an beiden Hüftgelenken hatte, dazu eine Fehlstellung im Oberschenkelknochen als auch ein kaputtes Knie.

Um überhaupt operieren zu können, musste Misi erst einmal Muskeln aufbauen – und das gelang vor allem durch „die Sportgruppe Füle“ – sprich: Herumrennen mit den Hundekumpels.

Dank großzügiger Spenden konnte Misi dann zunächst an der einen Hüfte operiert werden, Monate später wurde die Korrektur des anderen Beins und des Knies vorgenommen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die mit ihren Spenden das ermöglicht haben!

Wer seinen „Weg“ genauer nachlesen möchte: Seite 7 (bitte zum Misi-Bericht v. 18.01.2023 scrollen) unter

https://forum.vizsla-in-not.eu/viewtopic.php?p=363167#p363167

Inzwischen hat Misi alle Operationen gut hinter sich gebracht. Im März konnte Hajnalka uns schreiben:
Misis Bein zeigt, 5 Wochen nach der Operation, eine die Erwartungen übertreffende Heilung. Auch der operierende Arzt sagte lächelnd und glücklich, dass es wundervoll sei. Auf meine Frage nach den nächsten Schritten antwortete er, dass – da das Metall aus dem anderen Bein auch habe entfernt werden müssen – die Möglichkeit bestünde, dass das Metall in 2 Monaten auch aus diesem Bein entfernt werden müsse. Aber nach dem heutigen Stand der Dinge geht es Misi gut.

Und bei unserer Jahreshauptversammlung hat Hajnalka berichtet:
„Die Operationen sind hervorragend gelungen. Den Ärzten gebührt ein großes Lob! Denn jedes der Beine wurde je 4 Stunden lang „geflickt“! Es war eine medizinische Bravourleistung, denn es wurden gleich 3 Operationen zur selben Zeit durchgeführt (Patellaluxation, Korrektur der „Oberschenkel-Knochen-Verdrehung“, Dysplasie).Der clownhafte junge Herr braucht nur noch einen Besitzer und sie können dann auch zusammen laufen.“

Was Misi braucht: eine Familie mit Tierschutzerfahrung, die seine Bedürfnisse erfüllen kann – nach Liebe und Fürsorge und ganz bestimmt auch reichlich Bewegung. Dabei sollte er aber nicht durch allzu lange Bergwanderungen oder anstrengenden Hundesport oder ähnliches überfordert werden. Außerdem muss der temperamentvolle Jungspund noch das Hundeeinmaleins lernen. Kein guter Weg für ihn wäre es, ihn aus Mitleid über seine Vergangenheit zu verwöhnen. Auch Misi braucht klare Grenzen, in denen er seine Talente entfalten kann. Bestimmt hat er Freude daran, das mit seinen neuen Besitzern zu entdecken, denn er ist ein ausgesprochen fröhlicher Hund.

Außerdem wäre eine weitere physiotherapeutische Behandlung für ihn ideal, damit die verkürzten Sehnen wieder normal „arbeiten“ können.

Und selbstverständlich kommt Zwingerhaltung für Misi nicht infrage.