Hermine (Turbó) – ca. 2,5 Jahre alte Vizsla Mixhündin in einer deutschen Pflegestelle

Alter: 16.06.2023
Kastriert: ja
Kupiert: nein
Kinder: aber nur standfeste
Katzen: Nein!
Verträglich: ja
Größe: ca. 58 cm
Aufenthaltsort: Duisburg (Deutschland)
Mittelmeertest: negativ
Eigenschaften: sportlicher Hund mit viel Energie

Vermittlung durch:

Ingrid Renner
Mobil:
0049 170 / 2415976
E-Mail:
ingrid.renner@vizsla-in-not.net

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19.03.2026

Das Schicksal meint es derzeit leider nicht gut mit Hermine. Schweren Herzens muss sie ihr Zuhause, in dem sie sich sehr wohlgefühlt hat, erneut verlassen. Hermine ist ein Vizsla-Labrador-Mix und eine kräftige, lebensfrohe Hündin. Menschen – ob groß oder klein – begegnet sie offen, freundlich und zugewandt. In ihrer Erziehung gibt es noch etwas Nachholbedarf, da sie gelegentlich zu distanzlosem Verhalten neigt.

Im Kontakt mit Artgenossen entscheidet bei Hermine die Sympathie. Auch hier ist es wichtig, weiter an ihrer Orientierung am Menschen zu arbeiten, damit sie lernt, sich zuverlässig an ihrem Hundeführer zu orientieren. Eine klare, konsequente und gleichzeitig liebevolle Führung gibt ihr dabei die nötige Sicherheit. Dank ihrer ausgeprägten Futterliebe – ganz typisch Labrador – lässt sie sich sehr gut motivieren und trainieren.
Im Alltag bringt Hermine viele positive Eigenschaften mit: Sie ist stubenrein, kann problemlos einige Stunden allein bleiben und hat sich bereits als begeisterte Joggingpartnerin bewiesen. Für Hermine wünschen wir uns ein Zuhause in ruhiger, ländlicher Umgebung bei hundeerfahrenen Menschen, die ihr Struktur, Sicherheit und ausreichend Ruhe bieten können.

Mit Geduld, Konsequenz und der richtigen Umgebung wird Hermine zu einer treuen und äußerst liebenswerten Begleiterin heranwachsen.

08.11.2025

Für Hermine suchen wir leider ein neues Zuhause, sie kann in der Nähe von Münster in ihrer Pflegestelle kennengelernt werden!

Diese beschreibt sie folgendermaßen:

Hermine kommt mit Kindern sehr gut zurecht und akzeptiert diese auch als Kommandogeber bei entsprechend sicherem Auftreten der Kinder.

Sie fährt sehr gerne Auto und kann es gar nicht erwarten, in den Kofferraum springen zu dürfen.
Im Home Office kommt sich sehr gut zur Ruhe und genießt es, unter dem Schreibtisch zu liegen.
Sie hat vom ersten Tag an ohne Probleme allein im Erdgeschoss geschlafen und Deko, Sofakissen etc. spielen für sie keine Rolle.

Beim Training im Garten kann sie die Reize von außen mittlerweile sehr gut ausblenden und ist ganz beim Menschen. Über erste Erfolge bei der Dummyarbeit freuen wir uns gerade.
Im Garten lässt sie sich, trotz Reize, auch durch andere Hunde, die am Grundstück vorbeigehen, sehr gut abrufen.

Sie benötigt kleinschrittige und engmaschige Erziehung und Führung. Die Körpersprache sollte keinerlei Interpretation überlassen werden, da sie bisher wenig Respekt vor dem Menschen und seinen Grenzen hat. Sie tut sich noch schwer, sich selbst zu kontrollieren und mit Frustration umzugehen. Mit Spielräumen kann sie derzeit noch nicht umgehen. Immer wiederkehrende Rituale tun ihr sehr gut.

Sie kuschelt sehr gerne und lange, manchmal vergisst sie ihre Größe und die Tatsache, dass sie kein Schoßhund ist. Aber hier kann sie wunderbar zur Ruhe kommen. Größtenteils verfolgt sie ihre Hauptbezugsperson im Haus noch, aber gerade zum Abend hin merken wir, dass sie sich manchmal nicht mehr die Mühe macht, von ihrer Decke aufzustehen, sondern das Treiben von dort aus gelassen verfolgt.

Draußen bellt sie kaum. Im Haus teilweise, wenn sie einen Hund draußen auf der Straße entdeckt. Sie hat das Prinzip der Klingel schnell verstanden, schlägt aber nicht an, sondern wartet im Bleib, bis die Tür durch den Besucher wieder geschlossen wurde und sie das Okay zur Begrüßung bekommt.
Sie läuft ohne Angst neben dem Fahrrad. Aufgrund ihrer Kraft und Aufgeregtheit ist hier eine Fahrradstange das Mittel der Wahl, sodass es für beide Parteien am sichersten ist.

Hunden begegnet sie draußen mit großem Interesse. Wenn man sie in den Sitz bringt und die Aufmerksamkeit durch positive Ansprache oder Leckerlies auf sich zieht, verlaufen diese ohne große Aufregung. Pöbelt ein Hund sie an, pöbelt sie auch gerne zurück.

Ihr Jagdverhalten ist deutlich ausgeprägt. Hier reagiert sie komplett instinktiv und ist nicht mehr ansprechbar. Es muss im Vorfeld intensiv an einer Bindung gearbeitet werden, um sie hier bremsen zu können und unter Kontrolle zu halten.

Ihre neuen Menschen sollten daher auf jeden Fall hundeerfahren sein und Hermine eine klare Führung geben und für Auslastung und eine wirkliche Aufgabe sorgen. Sie sollten die Zeit und Lust haben, sie zu fordern und zu fördern.

Hermine wird nicht in Zwingerhaltung vermittelt.